Musiktherapie

Was ist Musiktherapie?

Musik braucht keine Worte. Sie wirkt auf unterschiedliche Art und Weise auf uns. Auf unseren Körper, unseren Geist, unsere Seele. Musik drückt Gefühle aus oder ruft sie hervor. Sie holt Unbewusstes zum Vorschein.

Musiktherapie nutzt diese Eigenschaften der Musik, um Probleme zu erkennen und zu verarbeiten. In geschütztem Rahmen kann der Therapeut den Betroffenen durch die Musik ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse näherbringen. Diese Möglichkeit des Herantastens an eine Problematik und der Auseinandersetzung damit ist der Musiktherapie eigen.

Es gibt zwei Ansätze innerhalb der Musiktherapie, die sogenannte rezeptive Musiktherapie und die aktive Musiktherapie.

Rezeptive Musiktherapie

Wir hören Musik. Mal von einem Tonträger, ein andermal werde ich Ihnen Musik vorspielen. Durch das Hören und In-sich-Aufnehmen fällt es Ihnen leichter, sich selbst wahrzunehmen. Innerste Prozesse kommen in Gang oder werden verstärkt.

Aktive Musiktherapie

Wir machen selbst Musik. Dazu müssen Sie kein Instrumentalist sein, denn die Instrumente, die zur Verfügung gestellt werden, sind leicht ohne Vorerfahrung zu spielen. Durch die aktive Musikgestaltung kann man sein Innerstes ausdrücken und sich selbst besser kennenlernen.

Rezeptive und aktive Musiktherapie schließen sich nicht gegenseitig aus, oft kombiniere ich die beiden Ansätze oder wechsele sie ab.

Für wen ist Musiktherapie geeignet?

Mein musiktherapeutisches Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Musiktherapie kann bei folgenden Schwierigkeiten helfen:

  • persönliche/seelische Schwierigkeiten
  • emotionale und soziale Probleme
  • Entwicklungsverzögerung
  • Entwicklungsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Kommunikationsschwierigkeiten
  • Förderbedarf in Folge einer körperlichen Behinderung
  • ADHS
  • ADS

Auch als Präventionsmaßnahme gegen die Verschlimmerung von Störungen kann Musiktherapie eingesetzt werden.

Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration werden durch Musiktherapie gefördert.

In der Konzentration wird unsere Aufmerksamkeit und Kraft auf einen Punkt fixiert. Bei der Achtsamkeit ist das Gegenteil der Fall: Unsere Aufmerksamkeit wird nicht fixiert. Man ist empfänglich für alles, was gerade geschieht. Innen und außen.